Dortmund Open

Eigentlich gehören die Dortmund Open zu den traditionsreichsten Dart-Turnieren auf deutschem Boden. Sie blicken auf eine 34-jährige Geschichte zurück. Bedauerlicherweise wurde das Turnier, das lange unter dem Namen Winmau Dortmund Open bekannt war, ebenfalls von den Krisen heimgesucht, die so viele deutsche Turniere rund um 2010 heimgesucht haben. Inzwischen hat man aber – hoffentlich – in ruhigeres Fahrwasser gefunden. Eigentlich verdient das Turnier den Namen Dortmund Open nicht mehr, hat ihn aber aus gutem Grund doch behalten.

Geschichte der Dortmund Open

Eigentlich gehören die Dortmund Open zu den berühmten WDF/ DDV Turnieren in der Bundesrepublik. Aber nach der Jahrtausendwende gab es immer wieder Probleme – sowohl mit dem Zuspruch wie auch mit der Finanzierung. 2012 gaben die Veranstalter schließlich auf, nach 29 Jahren Turnier-Geschichte. 2016 fanden die Dortmund Open dann doch wieder statt – anders als früher, als man im Mai spielte, wurde jetzt im September auf die Scheiben geworfen. Im 33. Jahr der Turnier-Geschichte waren es die 23. Dortmund Open, die 2016 ausgetragen werden konnten. Das Turnier kam allerdings gut an – für 2017 sollte die Ausrichtung gesichert sein. Es steht zu hoffen, dass die Dortmund Open jetzt einer guten Zukunft entgegengehen. Dies hatte allerdings seinen Preis. Statt in Dortmund wird jetzt in Lünen gespielt – der Name hat sich allerdings nicht verändert.

Turnierverlauf

Wie viele Runde gespielt wird, hängt von der Teilnehmerzahl ab. Die Besonderheit der modernen, wieder auferstandenen Dortmund Open ist, dass das Turnier im Prinzip an zwei Tagen hintereinander direkt zweimal ausgetragen wird. Die Idee dahinter lautet, dass die Teilnehmer sowohl bei den Männern wie auch bei den Frauen die Möglichkeit erhalten, doppelt zu punkten. So sollen ausreichend Spieler und Fans begeistert werden. Bei der Ausgabe 2016 ging diese Rechnung durchaus auf.

Format

Die Männer spielen 501er Darts, die Frauen spielen 301er. Insgesamt werden 14 Disziplinen gespielt. Wie es der Name im Prinzip bereits andeutet, sind die Dortmund Open inzwischen offen für jeden.

Preisgeld

In den guten (Winmau) Tagen der Dortmund Open lag das Preisgeld bei ca. 9500 Euro. Wie viel davon in der heutigen Zeit übriggeblieben ist, wurde 2016 nicht veröffentlicht. Die Dortmunder Stadtliga, die offiziell immer noch der austragende Verband ist, gibt leider kaum noch Informationen über die Dortmund Open heraus.

Sponsoren

Winmau ist allen Dartfans fraglos ein fester Begriff. Der britische Hersteller gehört zu den besten Produzenten von Dartzubehör. Solange das Unternehmen Namenssponsor war, ging es den Dortmund Open gut. Inzwischen hat sich das Haus allerdings schon seit einigen Jahren in einer entsprechenden Funktion zurückgezogen. Regionale Sponsoren sind in der Hauptsache eingesprungen

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